Handlungskompetenzen/Praxisaufträge

Handlungskompetenzen sind typische Arbeitssituationen. Diese werden in den sogenannten LOK-Tabellen abgebildet (Lernortkooperation). Daraus ergeben sich Handlungsanleitungen, Praxisaufträge (Beispiel) und Lernaufträge (Beispiel).

  • Für den Ausbildungsbetrieb:
    Im Betrieb stehen die Handlungskompetenzen und die Praxisaufträge im Zentrum. Diese befinden sich alle im Lehrmittel suissetecEdu.
    Zu jeder Handlungskompetenz gibt es mindestens einen Praxisauftrag, welcher der Berufsbildner dem Lernenden in Auftrag gibt.Der Lernende dokumentiert und reflektiert seine Praxisaufträge im Lernbericht.  Zu den jeweiligen Handlungskompetenzen schätzt sich der Lernende mittels Selbsteinschätzung selbst ein, wie gut er die einzelnen Kompetenzen erfüllt hat.

    Mit der Fremdeinschätzung beurteilt der Berufsbildner die Lernenden aufgrund derselben Leitfragen, mit denen sich der Lernende auch selbst einschätzt. Diese dienen unter anderem als Basis für das Fachgespräch des Lernenden im QV Qualifikationsverfahren.

    Der Ausbildungsbetrieb braucht in jedem Fall auch ein Exemplar der Lehrmittel (Lehrordner Betriebsausbildner). Informationen zu den Lehrmitteln finden Sie hier.

    Den Ablauf rund um die Handlungskompetenzen und den Praxisauftrag hat suissetec in einem Video geschildert.

  • Berufsfachschule:
    Die Berufsfachschulen orientieren sich am Leistungszielkatalog und steuern den Lernprozess mithilfe der Lernaufträge.
  • üK:
    Der überbetriebliche Kurs strukturiert das Lernen mittels der ÜK-Aufträge.